"Von Zeit zu Zeit sollte ein wackerer Demokrat einen Autor wie Nicolás Gómez Dávila zur Hand nehmen, um sich sein sozial befriedetes Gehirn durchblasen zu lassen. Der kolumbianische Aphoristiker verhindert zuverlässig das Erstarrren des demokratischen Geistes zur Ideologie [...] Gómez Dávila ist ein begnadeter Aphoristiker. Man kann und sollte andere Standpunkte haben als er. Aber der sprühenden Intelligenz und der stilistischen Eleganz seiner Aphorismen wird sich kaum einer entziehen können, der ab und zu mal sein Weltbild in die Ecke stellen will, um für die Zeit der Lektüre einmal einen erfrischend anderen Standpunkt einzunehmen. Dem Schriftsteller und Herausgeber Martin Mosebach haben wir es zu verdanken, dass wir nun über eine zuverlässige schön ausgestattete Ausgabe der Gómez Dávila’schen Aphorismenkunst verfügen."
DeutschlandRadio Kultur, Marius Meller, 30. November 2006
"Der Band ist, wie alle Ausgaben der Reihe, buchtechnisch exquisit gestaltet, darüber hinaus bietet er einen exzellenten Einblick in das Oeuvre eines Mannes, den nicht nur Mosebach als erfrischenden Provokateur, als einen der originelleren Vordenker der Gegenmoderne feiert."
ORF, 12. Januar 2007