„Warum muss ich leiden?“ – diese Frage mögen sich mit jeweils unterschiedlicher Wortbetonung viele Menschen, darunter auch viele gläubige Katholiken, häufig stellen. Oftmals haben sie darauf nur unbefriedigende Antworten erhalten, sodass die Frage quälend immer wieder von Neuem auftaucht. Hier nun geht den Suchenden endlich ein Licht auf! Sie halten erstmals eine umfangreiche Aufklärung über die Hintergründe und den Sinn des Leidens im Lichte christlicher Betrachtung in den Händen: einen ständigen Begleiter durch ein Leben in der Gegenwart Gottes, hervorragend geeignet aber auch als Beichtkatechese für einen größeren Lebensabschnitt, wenn nicht gar für eine Lebensbeichte zur radikalen Umkehr.Welch einen Trost für unsere Kreuze und Prüfungen und welch großen Gewinn für unser Leben ziehen wir aus diesem Werk, wenn wir erst einmal nach dieser eindrücklichen Belehrung den Sinn des Leidens verstanden haben! Wie in einem Beichtspiegel werden wir zunächst durch das reinigende Feuer der eigenen Gewissenserforschung geführt, um dann allmählich zu dieser lichten Erkenntnis zu gelangen: „Im Kreuz ist Heil!“ (Introitus von Gründonnerstag). Da mit einem Mal begreifen wir die tiefe Bedeutung von Jesu Worten: „Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich, und so folge er mir!“ (Mk 8,34). Haben wir also keine Angst, die in unserem Leben auf uns wartenden Kreuze aus der Hand Gottes anzunehmen, denn Gott hat sie alle liebend abgewogen und einem jedem nicht mehr zugeteilt, als er zu tragen vermag (hl. Franz von Sales). Haben wir unsere Leiden einmal in Liebe zu Gott angenommen, verwandeln wir sie augenblicklich in Glück und Heil!Aus dem Inhalt:1. Unser Anteil an den Folgen der Erbsünde2. Sühne der öffentlichen und nationalen Sünden3. Die natürlichen Folgen der Unbesonnenheit4. Die natürlichen Folgen der Sünden gegen die Zehn Gebote5. Zeitliche Strafen der Sünden6. Als Ersatz für das Fegefeuer7. Der Anteil des Körpers an der Sühne8. Die Notwendigkeit der Umkehr9. Abkehr von der Lauheit10. Die Gefahr der ewigen Verdammnis verhindern11. Sühneleistung für die Sünden anderer12. Das Wohl der Kirche fördern13. Die Bekehrung von Sündern erreichen14. Jesus Christus ähnlich werden15. Die Vorbestimmung einer großen Herrlichkeit im Himmel16. Die Heiligen: Unsere Vorbilder17. Jesus Christus: Der Schmerzensmann"Warum muss ich leiden?" - vor diese Frage wird früher oder später jeder Mensch gestellt. Für den Ungläubigen ist das Leid nichts anderes, als Anlaß zur VerzweiflungDem gläubigen Christen allerdings kann das Leid, das er zu tragen hat, zur Quelle reicher Gnaden werden. Das in Christo ertragene Leid kann zur Sühne eigener oder fremder Sünden dienen und daher zur Gleichgestaltung mit Christus führen.